Grusswort

Als Schweizerischer Verein für Gefängnisseelsorge versuchen wir stets im Dialog zu sein mit allen Institutionen des Justizvollzugs, um auch unseren Bei- trag in der interdisziplinären Zusammenarbeit zu leisten und das gemeinsame Ziel der Resozialisierungsarbeit zu verfolgen. Dazu ist es wichtig, sich als eher kleiner Arbeitspartner gut zu vernetzen. Dies beginnt bei jedem und jeder einzelnen Gefängnisseelsorgenden in der Zusammenarbeit mit dem Personal und der Gefängnisleitung bis hin zu Absprachen mit der Leitung des Amtes für Justizvollzug des jeweiligen Kantons.

Auch die Zeitschrift, die Sie in der Hand haben, dient dem Zweck, in wichtigen Fragestellungen dialogfähig zu bleiben, wie in der Vergangenheit beim Thema des Assistierten Suizids oder bei den Auswirkungen der Pandemie auf die Gefängnisseelsorgearbeit. Zu beidem haben wir Sondernummern publiziert. Der Verein für Gefängnisseelsorge, den ich präsidiere, hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Zeitschrift und schätzt die ehrenamtliche Arbeit der Redaktion und der Autor*innen unheimlich. Ohne diese altruistische Haltung wäre das alles nicht möglich.

Nun hoffe ich, dass Sie die interessanten Artikel dieser Nummer anregen, weiter über Aspekte der Gefängnisseelsorge nachzudenken.
Denken Sie bitte daran, dass wir auf Spenden angewiesen sind, um unsere Arbeit fortzuführen.
Wir sind für jeden Franken dankbar!

Herzlich
Alfredo Díez